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Schlaganfall

Generelles

Schlaganfälle sind die Folge einer Durchblutungsstörung des Gehirns. Die Unterversorgung der betroffenen Areale wird häufig durch Verengung oder Verschluss zuführender Arterien des Gehirns verursacht. Ein Schlaganfall führt meist zu drastischen Veränderungen im Leben des Patienten und seinen Familienangehörigen. Diese Erkrankung, die oft “schlagartig”, meist ohne Vorwarnung auftritt und einen gesunden, aktiven Menschen plötzlich aus dem Leben reißen kann, ist für alle Beteiligten eine schmerzliche Erfahrung. Dies passiert etwa 200.000 Personen im Jahr alleine in Deutschland.  Sie sind auf einmal mit Themen wie Behinderung und Pflegebedürftigkeit konfrontiert, hinzu kommen soziale und wirtschaftliche Probleme. Wird die Verengung rechtzeitig entdeckt, können Schlaganfälle durch gezielte präventive Maßnahmen verhindert werden.

 


 


Radiologische Untersuchung

Kernspin-gestützte Gefäßdarstellung im Hochfeld-Kernspintomographen. Die von unseren Hightech-Geräten erzeugten Bilder vom Gehirn und seinem Gefäßsystem sind in ihrer Klarheit sehr aussagekräftig. Die Aufnahmen sind die Grundlage für eine fundierte Bewertung des individuellen Schlaganfallrisikos in Zusammenschau von Herz, Schlagadern und Gehirn.

 

Die Bewertung ds Schlaganfall-Risikos ist auch im Rahmen der Demenzvorsorge sinnvoll für:

  • die von einer Transitorischen Ischämischen Attacke (TIA) betroffen waren. Die Hälfte aller TIA-Patienten
  • die unter Herzrhythmusstörung oder Vorhofflimmern leiden. Beide Symptome können eine Embolus (Blutgerinnsel) verursachen, die zum Gefäßverschluss im Gehirn führt.
  • mit familiärer Disposition (Schlaganfallvorkommen bei Familienmitgliedern ersten Grades unter 60 Jahren).

 

Sollte im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung akuter Handlungsbedarf angezeigt sein, wird der Patient innerhalb eines Netzwerks aus Spezialisten der Neurologen, Neuro-Chirurgen, Gefäß-Chirurgen und Internisten betreut.

 

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Themenbereich

radiologie

 
 

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