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Frühe Forschung über die biologischen Auswirkungen von Mikrowellenstrahlung: 1940-1960 (Deutsche Übersetzung)

ANNALEN DER WISSENSCHAFT, 37 (1980), 323—351

Frühe Forschung über die biologischen Auswirkungen von Mikrowellenstrahlung: 1940-1960

HAROLD J. COOK, NICHOLAS H. STENECK, ARTHUR J. VANDER und GORDON L. KANE Universität von Michigan, Ann Arbor, Michigan 48109, U.S.A.

Erhalten am 8. November 1979

 

Zusammenfassung

Zwei übergreifende Erwägungen haben die Entwicklung der frühen Forschung über die biologischen Auswirkungen von Mikrowellenstrahlung geformt: eine mögliche medizinische Anwendung (Diathermie) und die Unsicherheit über die Risiken der Bestrahlung mit Radar. Berichte in den späten 1940er und frühen 1950er Jahren über die Risiken, die sich aus der Bestrahlung mit Mikrowellen ergaben, führten beinahe zum Abbruch der medizinischen Erforschung der Mikrowellen-Diathermie. Gleichzeitig stieg die Besorgnis des Militärs und der Industrie über die Risiken an, was zu einem massiven Forschungsaufwand führte, der als das „Tri-Service Programm“ bezeichnet wurde (1957-1960). Sowohl die frühe Konzentration auf die medizinische Anwendung als auch die spätere Suche nach Risiken spielten eine wichtige Rolle dabei, wie sich dieses Forschungsfeld als Wissenschaft entwickelte.

 

Inhalt

1. Einführung 323

2. Hintergrund, 1885-1940: frühe Arbeiten zu Kurzwellen und Therapie 324

3. Frühe Auseinandersetzungen über thermische und nicht-thermische Effekte 326

4. Die Kriegsjahre und die Jahre danach, 1940-1953: Interesse des Militärs an negativen Auswirkungen 330

5. Rückkehr des therapeutischen Interesses 332

6. Die Entdeckung von medizinischen Risiken 333

7. Erneute Bedenken, 1953-1957; Sorgen der Industrie 335

8. Die Antwort des Militärs auf die Bedenken der Industrie 337

9. Die Tri-Service Ära: 1957-1960 341

10. Sicherheitsstandards und das Endes des Tri-Service Programms 345

11. Schlussfolgerungen 348

 

1. Einführung

Die Geschichte der Erforschung der biologischen Auswirkungen von Mikrowellenstrahlung beginnt gewissermaßen mit der Entwicklung des Radars im frühen Zweiten Weltkrieg, und mit den daraus resultierenden Bedenken der Industrie und des Militärs, die sich Sorgen machten, dass diese neue Quelle der Umweltenergie schädliche Auswirkungen auf ihr Personal haben könnte. Vor dieser Zeit waren die Energieniveaus, auf denen Mikrowellen produziert werden konnten, nicht ausreichend hoch, um weitreichende…. mehr als PDF

 

 

Themenbereich

magnetfelder, wissenschaft

 
 
 

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