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Demenz

Generelles
Demenz fasst eine Reihe von Krankheitsbildern zusammen, die mit dem Verlust geistiger und intellektueller Funktionen bis hin zum Persönlichkeitsverfall einhergehen. Maßgeblich ist der Verlust bereits erworbener Denkfähigkeiten im Unterschied zur angeborenen Minderbegabung. Heute sind verschiedene Ursachen von Demenzen geklärt; einige Formen können in gewissem Umfang behandelt werden, d. h. die Symptome können im Anfangsstadium einer Demenz verzögert werden. Die am häufigsten auftretende Form der Demenz ist die Alzheimer-Krankheit Eine Demenz kann auf ganz verschiedenen Ursachen beruhen, für die Therapie ist die Klärung dieser Unterscheidungsmerkmale wichtig. Frühe Diagnostik im klinisch unauffäligen Stadium kann das Auftreten erster Symptome durch entsprechende Maßnahmen um viele Jahre verzögern.

 


 


Radiologische Untersuchung

Wichtige Hinweise zur Differentialdiagnose und zur Auswahl der bildgebenden Untersuchungsverfahren liefert die Krankengeschichte, wobei besonders die Angaben der Bezugspersonen zu berücksichtigen sind. Dem Betroffenen selbst fallen seine Gedächtnisstörungen oft nicht auf und/oder man kann kurzfristig bei Terminen in Hochform sein (bekanntes Phänomen bei Arztbesuchen). Andererseits ist es auch möglich, dass er seine Gedächtnisstörungen im Rahmen einer depressiven Verstimmung überschätzt. Technische Untersuchungen wie beispielsweise die Kernspintomografie oder Computertomografie des Kopfes oder die Elektroenzephalografie sind auch zur Differenzierung von anderen Gehirnerkrankungen sinnvoll.

 

Demenzvorsorge ist sinnvoll für Menschen:

  • die großen Wert auf den Erhalt ihrer geistigen Leistungsfähigkeit legen. Im Falle einer Früherkennung besteht die Chance, sowohl die strukturellen Veränderungen am Gehirn als auch den Krankheitsverlauf durch rechtzeitig begonnene Maßnahmen signifikant zu beeinflussen.
  • bei denen eine Demenzerkrankung diagnostiziert wurde. Dank der hochauflösenden bildgebenden Verfahren kann der behandelnde Neurologe bzw. Psychiater bei der Präzisierung seiner Diagnose unterstützt werden.
  • in deren Familien Demenzerkrankungen vorkommen.

 

 

 

Themenbereich

radiologie

 
 

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